News-Archiv | Artikel vom 03.07.2014

Bröselnde Zähne - Was verbirgt sich hinter der Zahnkrankheit MIH?

Bröselnde Zähne - Was verbirgt sich hinter der Zahnkrankheit MIH?Es gehört zu den selbstverständlichen Erziehungsmaßnahmen verantwortungsvoller Eltern, ihre Kinder für eine regelmäßige Zahnpflege zu sensibilisieren. Das Wort Karies war und ist ein Problemwort in der Zahnmedizin, welches bei allen Beteiligten die Alarmglocken schrillen lässt. Auch wenn sich die Kariesproblematik bei Kindern zusehends ins Positive gedreht hat, veranlasst eine andere Zahnkrankheit Eltern und Zahnärzte aufzuhorchen:
 
Es ist die sogenannte Molar-Incisor-Hypomineralisation (MIH) und beschreibt Zähne mit nicht ausreichender Mineralisierung. MIH befallene Zähne weisen eine bräunlich trübe Färbung auf und sind somit sichtbare Warnblinkanlagen. Die wahre Tücke dieser Krankheit liegt aber in der fehlenden mechanischen Belastbarkeit. Das normale Kauen wird zum Albtraum. Die Zähne fangen an zu bröseln. Man spricht auch von Kreidezähnen, von dessen Krankheitsursache man nur weiß, dass keine Kariesbakterien und auch keine genetischen Faktoren sie hervorrufen. Vermutet wird, dass das in Kunststoffen enthaltene Bisphenol A, eine Hormon-Chemikalie, der Auslöser sein könnte. Der dadurch fehlende Säureschutz verursacht Schmerzen die manchmal sogar schon beim Zähneputzen spürbar werden. Befallen sind "nur" die 6-Jahr-Molaren. Also Backenzähne, die ab dem 6. Lebensjahr aus dem Kiefer herauswachsen. Auch hier ist Früherkennung Gold wert. Mithilfe einer Versiegelung oder Füllung können MIH-Zähne erhalten werden.


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