News-Archiv | Artikel vom 12.06.2014

Warnsignal Zahnfleischentzündung

Warnsignal ZahnfleischentzündungDie Wechselwirkungen zwischen Zähnen und anderen Körperfunktionen und -organen sind wissenschaftlich belegt. Oftmals sind Zahnfleischentzündungen die ersten Warnzeichen für ein Krankeitsverlauf mit verästelten Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Zahnfleischentzündungen mit anschließendem Zahnfleischbluten sind in den allermeisten Fällen die Folge vernachlässigter Mundhygiene. Das Ausbreiten von ca. 700 verschiedenen Arten von Bakterien führt zu Plaque auf den Zähnen und am Zahnfleischrand. Es ist aber nicht ausschließlich die mangelnde Hygiene, die eine Zahnfleischentzündung begünstigt, auch Krankheiten wie Leukämie oder Diabetes respektive ein durch mangelnde oder falsche Ernährung entstandener Vitamin-C-Mangel, sowie Bluthochdruckmedikamente und Schwankungen des Hormonspiegels in Zeiten der Pubertät oder der Schwangerschaft, können eine Zahnfleischentzündung auslösen. Auch starke Raucher zählen zum Kreis der Gefährdeten.

Richtige Zahnpflege heißt, die Augen immer offen halten. Das fängt beim perfekten und individuell zusammengestellten Zahnputzutensil an. Manchmal können mechanische Reizungen einer zu harten Zahnbürste Zahnfleischreizungen und -entzündungen hervorrufen. Frühzeitiges Reagieren und Umstellen auf eine etwas weichere Bürste ist der erste Schritt zu Klärung der Ursache. Deutet nichts auf eine Besserung hin, ist die Abklärung mit dem Zahnarzt unumgänglich. Bei Zahnfleischentzündung sind Wachsamkeit und richtiges Handeln das oberste Gebot!


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